| Turnierbericht ICIT 2010 - München verliert im Finale gegen Prag |
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| Geschrieben von LeTerrier | |
| Montag, 22. März 2010 | |
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Bereits zum 9. Mal veranstaltete der Zentrale Hochschulsport der TU München ein internationales Eishockeyturnier für Studenten. Zuhause ist das Turnier im Bundesleistungszentrum für Eishockey in Füssen. Acht Teams aus ganz Europa waren an den Start gegangen.
In der Gruppe A spielten die Auswahlmannschaften aus Mailand, Rapperswil, Warwick (UK) und München um die zwei Halbfinalplätze. Das Feld komplettierten in der zweiten Staffel die Hochschulteams aus Ulm, Aachen, Innsbruck und Prag. In den 12 Vorrundenspielen gab es viele enge und hart umkämpfte, aber stets faire Partien. Allein Turnierfavorit Prag zeigte bis auf ein paar unsichere Minuten gegen Innsbruck keinerlei Schwächen. Neben den Tschechen zog in der Gruppe B die Tiroler ins Halbfinale ein und erwarteten dort den Gastgeber aus München. Das von Jahr zu Jahr stärker werdende Team aus Warwick erkämpfte sich mit dem 2. Platz in der Gruppe A den letzten begehrten Halbfinalplatz. Somit spielten die Mannschaften aus Mailand, Rapperswil, Ulm und Aachen in den „Play-downs“ die Plätze aus. Hier konnten sich die Auswahl der RWTH Aachen mit einem 3:2 Sieg gegen Rapperswil den 5. Platz sichern. Im „kleinsten Finale“ kämpfte das Team mit dem größten Frauenanteil (3 Spielerinnen) lange Zeit bravourös mit, allerdings war es den Italiener und Italienerinnen aus der Lombardei nicht vergönnt Ulm zu schlagen. Im ersten Halbfinale stand sich Warwick und Prag gegenüber, wo bei letztere schnell verstanden, was unter dem Begriff der Englischen Härte zu verstehen ist. Mit bedingungslosen Einsatz und angepeitscht von ihrem englischen Fan-Club fighteten die Jungs von der Insel um jeden Zentimeter Eis. Sichtlich überrascht von der physischen Spielweise tat sich das tschechische Team sehr lange schwer. Mit zunehmender Spieldauer stellten die sehr gut leitenden Schiedsrichter immer öfter die Warwick Spieler wegen Foulspiels vom Eis. Hier bewahrheitet sich dann der Satz: Auf der Strafbank gewinnt man kein Spiel. Prag spielte in den Überzahlsituationen einen sicheren Vorsprung herausspielen und zog verdient in Endspiel ein. Im zweiten Halbfinale war München von der beeindruckenden Leistung der Innsbrucker im Vorrundenspiel gegen Prag gewarnt. Konzentriert gingen die Landshauptstädter somit zu Werke und schossen schnell eine 2:0 Führung heraus. Umso unverständlicher waren dann die plötzlichen Unachtsamkeiten und unnötige Fehler, welche den Innsbrucker noch vor der ersten Drittelpause den Ausgleich ermöglichten. München ließ sich aber nicht verunsichern und agierte weiter Druckvoll und stellte schnell wieder den alten 2-Torvorsprung her. Ein weiterer fein herausgespielter Treffer des ZHS-Teams brach endgültig den Willen der Österreicher und München zog letztendlich souverän ins Finale gegen Prag ein. Im kleinen Finale erfuhren die Tiroler, dass man nie ein englisches Team, egal ob in Füssen beim Uni-Cup oder in einem Champions League Finale abschreiben darf. Bis spät ins 3. Drittel führte Innsbruck mit 2:0, ehe Warwick das Spiel in ihrer unnachahmlichen Art noch drehte und den Bronzeplatz erkämpfte. Das Endspiel versprach ein interessantes Spiel zu werden. Hatte doch Warwick im Halbfinale mit ihrer physischen Präsenz und Innsbruck in der Vorrunde mit der Kontertaktik einen möglichen Siegesweg gegen Prag aufgezeigt. Mit dieser Marschrute versuchte es auch das Münchner Team das Spiel offen zu halten und konnten auch den frühen Rückstand zügig ausgleichen. Kurz vor Ende des 1. Drittels geringen die Bayern allerdings wieder in Hintertreffen. Engagiert stemmten sie sich gegen die drohende Niederlage versuchten nochmals in Spiel zurück zu finden. Das Team aus der Goldenen Stadt sorgte aber zu Ende des Mitteldrittels durch einen Doppelschlag für deutliche Verhältnisse. Somit gewann das zweite Jahr hintereinander eine Prager Mannschaft das Turnier in Füssen. Das Organisationsteam (Michael Bauer, Gerhard Maier und Patrick Oberdörfer) bedankt sich recht herzlich bei dem Zentralen Hochschulsport München (Herrn Utz und Herrn Kegelmair), dem Bundesleistungszentrum und ihren Eismeistern, den Schiedsrichtern (Adrian, Done und Siggi), der Turnierleitung (Cortessa, Christina und Tina), der Zeitnahme vom EV Füssen Schwarz-Gelb (Florian und Christian), den Mädels vom Catering (Katharina, Jasmin und Ines) dem Ärzteteam vom Rechts der Isar (Charlotte und Franz) sowie aus Innsbruck (Niki) und natürlich allen Helfern und den Spielern der Münchner Mannschaft. Für München waren aktiv: Charlotte Fegert, Michael Wohfahrt, Christoph Mayr, Gerhard Maier, Eckart Acker, Bastian Huber, Patrick Oberdörfer, Michael Bauer, Martin Moser, Philipp Niedermayr, Tobias Wolff, Franz Liska, Johannes Rössler, Daniel Schneider und Konstantin von Deimling. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. Mai 2010 ) |




