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Turnierbericht Füssen 2008 |
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Geschrieben von LeTerrier
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Freitag, 28. März 2008 |
7. internationales Hochschulturnier der Uni München 2008 Am 1. und 2. März 2008 fand im Bundesleistungszentrum Füssen das 7. internationale Hochschulturnier der TU München statt. Unter der Schirmherrschaft des Zentralen Hochschulsports München kämpften 9 Teams aus ganz Europa um den begehrten Titel.
In den drei Vorrundengruppen trafen folgende Teams aufeinander: Gruppe A: Ulm, Warwick (England) und München Gruppe B: Stuttgart, Rapperswil (Schweiz) und Bayreuth Gruppe C: Mannheim, Graz (Österreich) und Mailand (Italien) Gruppe A Den Anfang um 7:30 Uhr auf dem Eis machte Ulm gegen München. Der Uhrzeit entsprechend war das Spiel etwas träge und durch das nächtliche Vorduell beider Mannschaften gekennzeichnet. München setzte sich aber letztendlich souverän durch und konnte mit einem Sieg gegen Warwick in Halbfinale einziehen. Allerdings wurde diese Partie kein Selbstläufer. Die schnelle Münchner Führung drehten die Jungs von der Insel und führten zur Halbzeit mit 2:1. Mit der hohen Laufbereitschaft und dem sehr körperbetonten Spiel kam die Münchner Mannen nicht zurecht und brauchten bis kurz vor Spielende um mit einem Doppelschlag den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Im dritten Duell der Gruppe A entwickelt sich ein spektakuläres Spiel, welches durch seine zahlreichen Open-Ice-Hits sicher auf Youtube ein „best-klick“video wäre. In beiden Kategorien siegte Warwick letztlich deutlich. Gruppe A Punkte Torverhältnis 1. München 4:0 13:32. Warwick 2:2 8:6 3. Ulm 0:4 4:16 Gruppe B Die auf dem Papier spannendste Gruppe wurde zu aller Überraschung durch das starke Team aus Bayreuth beherrscht. Mit zwei deutlichen und schön heraus gespielten Siegen meldete die Truppe aus der Wagner-Stadt klare Titelansprüche an. Sie ließen der im Vergleich zum letzjährigen Turnier vollständig neuformierten Equipe aus Rapperswil genauso wenig Chancen wie dem letztjährigen Halbfinalisten aus Stuttgart. Allerdings konnten sich die Daimler-Städter mit einem ungefährdeten Sieg für die Lucky-Loser-Runde qualifizieren und somit weiterhin auf die Qualifikation zum Halbfinale hoffen. Die Eidgenossen wurden zwar lautstark durch ihren eigenen Fanclub angefeuert, standen letztlich in dieser Gruppe aber auf verlorenem Posten. Gruppe B Punkte Torverhältnis 1. Bayreuth 4:0 14:2 2. Stuttgart 2:2 9:7 3. Rapperswil 0:4 3:17 Gruppe C Gleich im ersten Spiel dieser Gruppe wurde ein Ausrufezeichen gesetzt. Mannheim fegte einer starken Partie die Jungs aus Graz regelrecht vom Eis. Diese waren noch gar nicht ganz wach als sie schon aussichtslos mit 0:4 hinten lagen. Die Österreicher konnten zwar den weiteren Spielverlauf ausgeglichener gestalten, aber hatten nie wirklich eine Chance. Und auch im zweiten Gruppenspiel gegen Mailand wollten die Kurpfälzer kein Zweifel aufkommen lassen, dass sie die Schmach (schlechtestes Baden-Württenbergisches Team) des letzten Jahres vergessen machen wollten und gekommen sind um den Cup zuholen. Die 1b-Mannschaft des CUS Milano war wirklich nicht zu beneiden, denn auch im Spiel gegen Graz klingelte es im Minutentakt im Tor der Norditaliener. Gruppe C Punkte Torverhältnis 1. Mannheim 4:0 25:0 2. Graz 2:2 17:7 3. Mailand 0:4 0:35 Gruppe D – Lucky-Loser Zu später Stunde trafen sich Warwick, Stuttgart und Graz um den letzten Halbfinalisten auszuspielen. Alle Mannschaften waren von den körperlichen Strapazen gekennzeichnet. Alle?! Nicht alle! Team Warwick marschierte und dies mussten die Jungs aus Stuttgart schmerzlich anerkennen. In einer hitzigen Partie fightete sich Warwick zum Sieg und Stuttgart aus dem Titelrennen. Im direkt folgenden Spiel machte sich aber dann auch der Kräfteverschleiß bei den Engländern bemerkbar und verhinderte ein spannenderes Spiel um den Startplatz im Halbfinale. Die noch ausgeruhten Grazer nutzten die zunehmende Unkonzentriertheit der Warwicker und warteten clever auf ihre Chancen um gnadenlos zuzuschlagen. Im Abschließenden Spiel konnte Stuttgart theoretisch noch mal das Blatt wenden, aber Graz war das Team mit dem längeren Atem und lies nichts anbrennen. Gruppe D Punkte Torverhältnis 1. Graz 4:0 12:2 2. Warwick 2:2 7:6 3. Stuttgart 0:4 1:12 Finaltag Platzierungsspiele Platz 7 Hier dominierten die Gorillas aus Ulm das Geschehen und fertigten mit 8:1 und 9:1 ihre internationalen Gegner aus Rapperswil und Mailand regelrecht ab und belegten einen sportlich gerechten 7. Platz. Einen Rang dahinter reihten sich die Eidgenossen mit einem klaren Sieg gegen Italiener ein. Gruppe E Punkte Torverhältnis 1. Ulm 4:0 17:2 2. Rapperswil 2:2 9:8 3. Milano 0:4 1:17 Platzierungsspiel Platz 5 Hier kam es noch mal zum Duell der Uni Stuttgart und der Uni Warwick. Die Württemberger waren heiß um die Schmach des Vortags vergessen zu machen, denn es wird auch im Eishockey nicht gern gesehen, sich Teams von der Insel geschlagen zu geben. In einem wiederum harten, aber diesmal fairen Spiel zeigten beide Teams ihr Können. Der Sieger musste aber letztendlich im Penaltyschießen ermittelt werden. Anscheinend beherrschen die Engländer den Penalty-Shootout besser als Elfmeterschießen, denn auch hier zogen die Stuttgarter nach 12 Schützen den Kürzeren. Halbfinale Das erste Halbfinale des Tages bestritt die Uni Bayreuth und Uni München. Die durch die Leistungen des Vortags favorisierten Wagnerstädter konnten allerdings nicht an ihre gezeigten Leistungen anknüpfen und gerieten schnell in Rückstand. Erst zum Ende des Spiels konnten sie den gewohnten Druck aufbauen und mit zwei Toren auf 2:3 verkürzen. In diese Angriffswellen setzte München einen erfolgreichen Konter. Bayreuth versuchte alles und musste noch einen Empty-Net Goal in der Schlussminute hinnehmen. Im zweiten Halbfinale traf Turnierfavorit Mannheim auf ihren Vorrundengegner Graz. Und auch in diesem Spiel dominierten die Kurpfälzer die Österreich und schraubten in regelmäßigen Abständen das Ergebnis auf ein souveränes 6:0 und blieben somit auch im dritten Turnierspiel ohne Gegentor. Finalspiele Das kleine Finale bestritt folglich Graz gegen Bayreuth. Bei Teams hatten die Halbfinalniederlagen gut verdaut und spielten engagiert auf Sieg. Es entwickelte sich somit für die zahlreichen Zuschauer ein unterhaltsames Spiel, welches die Franken verdient mit 5:3 für sich entscheiden konnten. Den Titel sollten zwei Team untereinander ausmachen, die letztes Jahr bei nicht einmal in den Halbfinalen standen. Mannheim konnte dieses Jahr nahezu mit Bestbesetzung auflaufen. München war nur auf der einer Centerposition zum Vorjahr wesentlich verändert und konnte zudem im Laufe des Turniers und zum Vorjahr eine deutliche Leistungssteigerung aufweisen. München mit allen Feldspielern und somit mit drei Reihen agierend sollte sich auch im Finale nochmals steigern, denn sonst wäre ein ausgeglichenes Finale gegen die zwei „Power-Blöcke“ aus der Kurpfalz nicht möglich gewesen. Mannheim, selbstbewusst nach drei deutlichen Siegen zu Null, stürmte von der ersten Minute auf das Tor der Bayern, konnte aber keine Chance in etwas Zählbares ummünzen. Nach diesen Minuten in der Defensive startet München die ersten schüchternen Angriffsversuche, welche aber ebenfalls nichts herausbrachten. Es dauerte bis in die zweite Halbzeit. Ville Dollhofer schnappte sich die Scheibe durchkurvte das gegnerische Drittel und versenkte nach einem Bauerntrick mit einem feinem Rückhand-Kreuzeck-Schuss die Scheibe zum 1:0. Der daraus resultierende Angriffssturm von Mannheim blieb aus, sie spielten zwar weiter engagiert auf das Tor der Münchner, mussten aber dem Spiel mit nur 10 Mann Tribut zollen. Die durch Fangesänge der inzwischen angereisten 40 Teilnehmer des TUM-Eislauf-Lehrgangs unterstützten und frischer wirkenden Landeshauptstädter machten den Laden dicht und sorgten wiederum durch Dollhofer mit dem 2:0 für die Entscheidung in einem lange Zeit offenen Finale. Abschlussplatzierung MünchenMannheimBayreuthGrazWarwickStuttgartUlmRapperswilMailand Wir sagen DANKE Das Organisationsteam bedankt sich herzlich bei Frau Hanig (BLZ Füssen), Herrn Keglmaier und Herrn Utz (ZHS München), den Schiedsrichtern der Region 5, den Zeitnehmer von Schwarz-Gelb Füssen, sowie den zahlreichen studentischen Helfern! |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. Dezember 2008 )
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